Mittwoch, 29. Juni 2011

ein dickes Ding

unsere Marika - 4,5 kg wiegt sie nun, heute war der letzte Terminbesuch der Hebamme. Von nun an sehen wir uns nur noch bei Bedarf. Die heißen Tage überstehen wir ganz gut, obwohl ich mich anfangs schon fragte, ob Babys einen Hitzschlag bekommen können, wenn man sie ins Tragetuch packt? Wir hängen im Großfamilienclan im Schwimmbad rum, das ist praktisch, so können Tanten und Freunde Marika mal schaukeln und ich konnte sogar schon eine Bahn ziehen.

Gestern schlief Elisa auf der Hängematte auf dem Balkon, ich bin nachts noch 2 Mal raus um zu schauen ob es ihr gut geht - ich hoffe, dass 4 Uhr keiner draußen unterwegs war und mein "Schlafoutfit" gesehen hat ;)













Marika bei einer ihrer Hauptbeschäftigungen - Schläfchenhalten

Montag, 27. Juni 2011

Tummy Tub

4 Wochen - unglaublich - wie kann die Zeit so schnell verfliegen? Stephans erster Teil der Elternzeit ist passé, heute ist er wieder Schreibtischtäter und ich allein"erziehend" bis 18 Uhr. In den letzten Tagen scheint das Mädel einen Entwicklungssprung gemacht zu haben - sie wirkt wacher und schaut bewusster. In der Nacht konnten wir schon zweimal eine Schlafphase von mehr als 2 h am Stück verzeichnen und Bella entwickelt sich zu einem echten Tragling, ablegen aufs Sofa ist ein No Go.

Dank Sylvie kam Marika in den Genuss des Tummy Tub Badens


 







Juri wollte Marika unbedingt tragen - es war wirklich so süß, wie er sie mit Stephans Hilfe vor seinen kleinen Bauch geschnallt hat.

Donnerstag, 23. Juni 2011

Viele Bilder, viele Menschen

Die Dicke schläft














und die heutige Nacht war gut - weniger schreien und sie war entspannter als die Tage zuvor. Vielleicht liegt es am Fencheltee, denn ich jetzt trinke? Oder daran, dass die Besucherfrequenz bei uns ein bisschen reduziert wurde?

Heute weniger Worte sondern fotogene Menschen, die Baby schaukeln ...

Tante Annalie


Uromi Anneliese

was man noch so alles mit einem Tragetuch veranstalten kann ...




Juri mein Riesenbaby

Freitag, 17. Juni 2011

Zuckerschlecken

das ist wenn Marika schläft. Und das Gesicht sich zu einem Lächeln verzieht - das ist Zeit zum Auftanken. Gerade fühl ich mich "wie Flasche leer" - die Nächte kurz - die Tage noch von Bauchweh oder anderer Unpäßlichkeit gekennzeichnet. Ist das Alter, das Dünnhäutigkeit mitbringt oder die Hormonumstellung? Was auch immer es ist, es wird auch wieder anders.

Hier das Lächeln und the sleeping beauty ;)


Dienstag, 14. Juni 2011

Verluste und Gewinne

Letzte Woche fiel er einfach ab: der Bauchnabel - so lang waren wir beide verkabelt, Marika und ich - zum Schluss blieb nur noch ein Stück vertrocknete Haut übrig. Gewonnen hat sie einige Gramm Körpergewicht - das viele Stillen zahlt sich aus. Das Gesicht wird runder, die Beinchen ähneln nicht mehr denen eines Storches; 3690 g sagt die Waage. Opa war über Pfingsten da - wir haben einen Gartenausflug gemacht, waren viel spazieren und ab und an gab es sogar Bauchwehlosigkeit zu verzeichnen. Ich kann es schwer aushalten, wenn Marika brüllt und sich krümmt, nichts zu helfen scheint und alle am Ende ihrer Kräfte sind - ich hoffe der kleine Bauch lernt bald schmerzfrei zu arbeiten. Heute war sie das erste Mal in der kleinen Wanne baden - da sind Elisa und Juri schon ihre Runden geschwommen - sie war ganz ruhig und entspannt - nur das Rauskommen sorgte abermals für Unmut - der Temperaturunterschied war überhaupt nicht erträglich für die kleine Mademoiselle.

Bildschau jetzt:




Mittwoch, 8. Juni 2011

oh je oh je

Bauchweh. Nun also doch. Sie windet sich seit 20 Uhr, der Bauch kneift und drückt und wir schaukeln, stillen, streicheln - aber wirkliche Linderung verspricht das nicht. An Schlaf ist nicht zu denken. 3 Monatskolik im Volksmund, ist das der Startschuß? Ich hoffe nicht. Die Hebamme meinte beim Kurs, dass die Bezeichnung nicht korrekt ist. Selten haben die Babys in diesem Alter Koliken. Vielmehr muss der Darm lernen zu verstoffwechseln. Bakterien siedeln sich an und mal sind von dem einem Stamm zu viel und mal von dem anderen Stamm zu wenig da - was wiederum die Bauchschmerzen verursacht. Die Hausmittelchen, die man uns damals bei Juri und Elisa empfohlen hat, helfen in den seltensten Fällen - man steht also seinem sich krümmenden Kind bei und darf selbst nicht verzweifeln, wenn es herzzerreißend brüllt. Stephan hat jetzt das Schaukeln übernommen - ich verzieh mich mal unter die Dusche, der Schlaf sitzt schon vor der Tür, auf dass auch Marika ihn alsbald willkommen heißt.

Montag, 6. Juni 2011

Mittagsschlaf


Marika liegt mit Stephan auf dem Sofa und schläft. Schlafen ist eine ihrer Hauptbeschäftigung, was ich natürlich begrüße ;) - heute war sie zum ersten Mal 2 h am Stück wach - sie schaut sich um, gluckst, wedelt mit den kleinen Ärmchen, einfach nur daneben zu sitzen und zu beobachten ist eine große Freude. Zugenommen hat sie, das Geburtsgewicht ist geknackt - die ersten Ausflüge im Tragetuch an Kristins Busen ruhend, hat sie ohne Meckern genossen. Ich kanns kaum erwarten, sie selbst zu tragen. Seit dem ersten Tag daheim halten wir Marika ab - nach dem Essen, wenn sie quengelt oder gleich nach dem Schlafen - es klappt ziemlich gut - erstaunlich, welches Körpergefühl und welche Kommunikationsgabe die Kleine schon hat.

Mittwoch, 1. Juni 2011

die erste Nacht

daheim verlief doch ganz gut. Wir stellten fest, dass die gekauften kompostierbaren Ökowindeln zu groß sind und mussten das arme Kind gefühlte 10 Mal umziehen, die Großen und kleinen Großen (einen Kuss an Mia und Juri) waren vor 23 Uhr nicht zu überzeugen das Bett zum Schlafen aufzusuchen und Marika wollte dann ab 0 Uhr keine Milch sondern nur noch Nuckeln. -Ungehalten reagierte sie  auf die Ströme, die ihr entgegen flossen... Nun schläft sie wieder wie ein Deckchen, auch nachts ließ sie sich schnell beruhigen.

Wir haben heute mit Schrecken (ob der roten Zahlen aufm Konto) festgestellt, dass es bei uns einen Zusammenhang mit der Anschaffung eines neues Kindes und eines neuen Geschirrspülers gibt. Wie schon damals zu Juris Niederkunft gab heute unser Maschinchen den Geist auf - so ein Mist - aber was soll man machen, wenn das Schicksal *Hugh* gesprochen hat, muss man sich fügen...

Hier ein paar Impressionen von Marika - schlafend, trinkend, wachend - was man halt so macht in seinen ersten Lebenstagen...